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Social-Media, Mobile-Games oder Online-Zeitschriften sind nur ein Teil der vielen Dienste, die uns heutzutage im Internet angeboten werden. Der Großteil dieser Dienste wird uns kostenlos angeboten. Doch wie finanzieren sich die Unternehmen die uns ihre Leistungen gratis zur Verfügung stellen? Ein mögliches Geschäftsmodell zur Finanzierung eines Onlinedienstes ist das Freemium-Modell, welches sich zu einem der am häufigsten eingesetzten Geschäftsmodelle im Internet entwickelt hat. Bei dem Freemium-Modell werden Kunden gewonnen, indem ihnen das angebotene Produkt zuerst kostenlos als Basisversion zur Verfügung gestellt wird, um sie so auf die eigene Plattform zu locken. War dieser Schritt erfolgreich wird dem gewonnenen Kunden eine Vollversion oder zusätzliche Funktionen angeboten, die er durch ein entsprechendes Entgelt erhalten kann. Nach diesem System setzt sich auch der Name von "Freemium" zusammen. "Free" für die Basisversion und "premium" für die Erweiterung zur Vollversion.

Viele bekannte Unternehmen wie zum Beispiel Xing, Dropbox, Spotify oder bekannte Social-Media-Games wie Farmville setzen dieses Geschäftsmodell erfolgreich ein. Bei dem Musik-Streaming-Anbieter Spotify wird in der Basisversion Werbung in bestimmten Abständen zwischen den Liedern geschaltet, was für den Nutzer häufig störend ist. Durch den Wechsel zur Premiumversion, in Form eines monatlichen Abos, kann der Nutzer die Musik von nun an komplett werbefrei hören. Bei Online-Games wird das Freemium-Modell eingesetzt, um dem Spieler beispielsweise weitere Spiel-Level freizuschalten oder um seine Spieler besser ausrüsten zu können. In dieser Form wird für die einzelnen, dazugewonnenen Elemente bezahlt. Dabei muss zwischen einer freien Software unterschieden werden. Hier wird dem Nutzer das Produkt mit einer vollständigen Funktion zu Verfügung gestellt, für die ihm keine weiteren Kosten anfallen und er die Rechte für die Quellcodes hat.

Der Nachteil eines Freemium-Modells ergibt sich darin, dass viele Kunden davor abschrecken, einen langfristigen Vertrag mit dem Anbieter abzuschließen. Das hat zur Folge, dass der Anteil der Nutzer, die die kostenpflichtige Version nutzen, abnimmt. Um erfolgreich mit dem Freemium-Modell zu fahren, muss in Erfahrung gebracht werden, für welche Features der Kunde bereit ist zu zahlen. Einige davon sind zum Beispiel die Neugier des Nutzer zu wecken. Auf Karriere-Portalen können die Nutzer durch eine weitere Funktion sehen, wer auf ihrem Profil unterwegs war. Auf Singlebörsen haben Nutzer die Möglichkeit durch eine Erweiterung in Kontakt mit Mitgliedern zu treten. Auf Speicherdiensten oder den sogenannten Clouds wird dem Kunden eine Vergrößerung seines Speicherplatzes angeboten.

Es muss sich also vorher gefragt werden, ob Freemium das Optimum für die eigene Geschäftsidee darstellt oder nicht. Wer auf Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung für sein Unternehmen aus ist, findet auf http://www.gds.eu/ optimale Dienstleistungen zur technischen Dokumentation oder für praxisorientierte Softwarelösungen.

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