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In Sachen Browsertechnologie hat sich in den letzten Jahren einiges getan. HTML5, CSS3 und neuste JavaScript-Erweiterungen sind längst keine theoretische Zukunftsmusik mehr, sondern zu einem festen Bestandteil vieler Websites geworden. Damit einhergehend existieren auch gänzlich neue Möglichkeiten, was man mit Webseiten-Inhalten so alles anfangen kann. Ein bedeutsames Beispiel stellt etwa der Bereich Gaming (genauer Mobile- und Browsergames) dar.

Evolution: Von Zahlen & Tabellen zur echten Grafikengine

Browsergames Screenshot 1

Die ersten Browsergames sind bereits mehr als 15 Jahre alt. Gegen Ende der 90er-Jahre versuchten sich erste Tüftler daran, Spiele innerhalb des Browsers (damals noch Ur- Internet Explorer, AOL-Browser und Netscape) zu realisieren. Gemeint sind damit nicht, die damals ebenfalls bereits aufkommenden Falshgames, sondern eher vollwertige Massive-Multiplyer-Games, die eher eine strategische Ausrichtung hatten. Derartige Spiele waren zu der damaligen Zeit allerdings alles andere als grafisch und erreichten vorrangig aus diesem Grund auch nur ein begrenztes Publikum an potenziellen Spielern. Grafik innerhalb dieser Games war eher symbolischer Natur und wurde bestenfalls angedeutet. Hauptsächlich fand die Spielwelt in Form von Zahlen, Texten und Tabellen statt, was den kleinen Kreis von Spielern (denen es meist eher um die Strategie ging) auch genügte.

"Flaschenhals" waren an dieser Stelle gleich mehrere Punkte:

  1. Sehr geringe Internetbahnbreiten (56k, ISDN): Hiermit war kaum an eine Echtzeit-Übertragung komplexerer Grafikelemente zu denken.
  2. Geringe Leistungsfähigkeit damaliger PCs: Auch die Rechenpower der damaligen Hardware ließ zu Wünschen übrigen.
  3. Mangel an technischer Unterstützung durch den Browser: Damalige Browser konnten nicht viel mehr leisten, als simple HTML-Gerüste darzustellen.

Die Kombination dieser Faktoren führte schlichtweg dazu, dass sich grafisch anspruchsvolle Browsergames nicht realisieren ließen. Doch genau Dies wandelte sich im Laufe der letzten Jahre. Heutzutage haben Technologien in die Fundamente der Browser Einzug genommen, die es erlauben, auch komplexe grafische Elemente in Echtzeit anzuzeigen und es entstanden sogar Browser-basierte 3D-Engines. Spiele wie man Sie auf browsergames.de findet zeigen, dass man in dieser Sache heutzutage einen ganzen Schritt weiter ist. Parallel zu den neuen Browserstandards haben sich natürlich auch die Bandbreiten wie auch die Rechenleistung der PCs weiter-entwickelt, wodurch weitere Grundsteine für komplexe Browsergames gelegt sind, die auch eine breitere Masse von Spielern begeistern können.

Konkurrenz zu herkömmlichen Computerspielen

Browsergames Screenshot 2

Einige Browsergames sind mittlerweile sogar so detailreich, dass sie "echten" herkömmlichen Computergames durchaus Konkurrenz machen. Grafisch gibt es gegenüber Diesen zwar nach wie vor gewisse Defizite, doch von der Spieltiefe her stehen Browsergames normalen Spielen in kaum etwas nach. Darüber hinaus haben Browsergames im Vergleich sogar gewisse Vorteile, wozu zum Beispiel der starke Fokus auf den MMO-Gedanken zählt, wie auch die Tatsache, dass Browsergames immer und überall spielbar sind, ohne dass man sich das Spiel zunächst auf den lokalen Rechner installieren müsste. Das macht Sie unter anderem auch zum idealen Pausenfüller im Büro oder der Schule. Ferner wird bei vielen Browser-basierten Spielen auf das Free2Play-Modell gesetzt, welches ein völlig kostenloses Spielvergnügen ermöglicht. In gewisser Hinsicht bringt der Siegeszug der Browsergames allerdings auch Probleme bzw. kritische Punkte mit sich. Wesentlich ist in diesem Zusammenhang etwa das Thema Jugendschutz (siehe hier), denn entsprechende Prüfstellen hinken der Zeit hinterher und tun sich noch schwer damit, gewisse Browsergames überhaupt als "Spiele" einzustufen und diese dem entsprechend auch auf ihre potenzielle Wirkung auf Jugendliche zu beleuchten.

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