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Was genau bezeichnet eigentlich Cyberkriminalität? Und wie schützt man sich vor ihr? Dieser Begriff bezeichnet zwei Aspekte der Kriminalität, die mit der Entwicklung des Internets entstanden sind. Diese zwei Aspekte sind die Computer- und die Internetkriminalität. Zuerst einmal handelt es sich bei dem sogenannten Cybercrime um "Straftaten, die unter Ausnutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik oder gegen diese begangen werden", wie das Deutsche Bundeskriminalamt es definiert.

Computerkriminalität

Die Computerkriminalität bezeichnet Straftaten, bei denen ein Computer eingesetzt wird, hier spielt es erst einmal noch keine Rolle, ob dies mithilfe des Internets geschieht oder nicht. Typische Straftaten der Computerkriminalität sind damit der Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten, die Täuschung bei der Datenverarbeitung, Datenveränderung, sowie das Ausspähen, Abfangen und Verbreiten von illegal beschafften Daten. Ebenfalls darunter fällt die finanzielle Schädigung von Firmen oder Einzelpersonen durch das Manipulieren von Computern. Im Jahr 2012 wurden 63.959 Straftaten aus dem Bereich der Computerkriminalität erfasst, was mit einem Anteil von 39% die größte Straftatengruppe in Deutschland ausmacht. Im Jahr 2011 entstanden Schäden im Wert von etwa 50 Millionen Euro durch Computerbetrug.

Internetkriminalität

Die Internetkriminalität bezeichnet Straftaten, die mithilfe des Internets begangen werden oder sich in diesem begründen. Eine typische Straftat der Internetkriminalität ist der Internetbetrug, dazu gehört beispielsweise das Phishing, das Verschicken unechter Mails mit der Bitte um persönliche Daten aus Sicherheitsgründen, ebenso dazu gehört Identitätsdiebstahl, also das unerlaubte Nutzen personenbezogener Daten durch einen Dritten. Hier können nützliche Firefox Add-ons wie der Abzockschutz von Computerbild oder der FB Phishing Protector helfen.

Des Weiteren gehören Informationsdiebstahl und die Verbreitung dieser Daten dazu. Es geht weiter mit Urheberrechtsverletzung, Cyber-Mobbing, Cyber-Terrorismus, sowie die Verbreitung von Kinderpornographie. In diesem Zusammenhang nimmt vor allem die Malware Verbreitung, also Angriffe auf Rechner und Rechnernetze, aufgrund technischer Fortschritte und raffinierten Methoden immer mehr zu. Das Phishing macht in diesem Bereich den Schwerpunkt des Cybercrimes aus, da besonders viele Schäden durch diesen Bereich entstehen und diese Art der Internetkriminalität am lohnendsten für die Täter ist.

Wie wird Cyberkriminalität bekämpft?

Seit 2001 gibt es zwischen den EU-Mitgliedern, sowie den USA, Japan, Kanada und Südafrika das „Übereinkommen über Computerkriminalität“, mit dem die ländereigenen Strafrechtsreglungen angeglichen werden sollen. Des Weiteren hat das Bundeskriminalamt das Technische Servicezentrum Informations- und Kommunikationstechnologien (TeSIT) gegründet, welches das Internet durchgängig auf polizeilich relevante Vorgänge durchsucht. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter und das Deutsche Forum für Kriminalprävention haben den Entwurf Web Patrol für mehr Sicherheit im Internet hervorgebracht. Es handelt sich dabei um ein Informationsportal, welches über Schutzmaßnahmen und richtiges Verhalten im Internet informiert. Für firmeninterne Systeme ist es jedoch meist ratsam einen Profi die Sicherheit des Systems überprüfen und verbessern zu lassen. Es gibt die sogenannten Penetration-Tests, wie sie bei bluefrostsecurity.de angeboten werden, bei denen Angriffe simuliert werden, so dass gezielt Schwachstellen gefunden und gelöst werden können.

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